Wer macht mit bei der Nachbarschaftshilfe?

Ehrenamtliches Netzwerk für Stadt und Ortschaften

Abstand halten und gleichzeitig zusammenstehen – das ist in Zeiten der Corona-Krise kein Widerspruch. Die Stadt baut eine „Nachbarschaftshilfe Wertheim“ auf, um vor allem jene Menschen zu unterstützen, die zur sogenannten Risikogruppe gehören. Dazu sind besondere ältere Mitbürger und solche mit Vorerkrankungen. Im ersten Schritt geht es darum, ein breites Netzwerk an Helfern aus der Stadt und den Ortschaften zu gewinnen. Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez bittet hilfsbereite Freiwillige, sich zu melden.

Ziel der Nachbarschaftshilfe ist es, die genannte Personengruppe bei der Vermeidung von sozialen Kontakten zu unterstützen: durch Übernahme von Einkäufen, durch den Gang zur Apotheke oder durch Versorgung des Haustiers.

Wer dafür seine Hilfe anbieten will, schreibt bitte an die Kontaktadresse nachbarschaftshilfe@wertheim.de und gibt folgende Informationen an: Vorname, Nachname, Alter, Kontaktdaten (Mobiltelefon!), Mobilität (Auto, Fahrrad etc.). Hilfreich ist auch die Angabe, zu welchen Unterstützungsdiensten man bereit ist.

Der nächste Schritt ist dann die Koordinierung der Nachbarschaftshilfe. Auf Initiative von OB Herrera Torrez übernimmt diese Aufgabe die Tourist-Information Wertheim unter Leitung von Christiane Förster. Von hier aus werden Helfer zu Gruppen zusammengeführt, die dann für bestimmte Ortschaften und Stadtteile zuständig sind. Die Absprachen mit den Ortsvorstehern und Stadtteilbeiratsvorsitzenden laufen, so dass auch hier die Vernetzung vor Ort gewährleistet wird.

Die Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen durch die Nachbarschaftshilfe soll dann ab Dienstag, 24. März, starten. Handzettel mit den wichtigsten Informationen werden vorher an alle Haushalte verteilt.

www.wertheim.de
(Erstellt am 19. März 2020)