Abfahrt in Dertingen ist am Samstag, 25.7. um 11.30 Uhr am Festplatz der Mandelberg-Halle.
Vor 50 Jahren wurde Wertheim zur Großen Kreisstadt erhoben. Im Reigen der Jubiläumsveranstaltungen steht mit der Radsternfahrt am Samstag, 25. Juli, ein besonderer Höhepunkt bevor. Im Rahmen des Altstadtfestes radeln Gruppen aus den Ortschaften und Stadtteilen nach Wertheim und treffen sich zum fröhlichen Happening auf dem Marktplatz.
Mit ausreichend zeitlichem Vorlauf hat die Stadtverwaltung die Ortsvorsteher über Organisation und Ablauf diese Veranstaltung informiert und freut sich nun über Zusagen aus fast allen Teilgemeinden. Bislang sind rund 250 Teilnehmer angemeldet. Die Ortsvorsteher und Stadtteilbeiratsvorsitzenden haben individuell festgelegt, wann und wo sie sich mit den Teilnehmern aus ihrer Ortschaft und ihrem Stadtteil treffen. Zum vereinbarten Termin starten die Gruppen dann sternförmig Richtung Innenstadt.
Bis 13.30 Uhr sollten alle Radler in Wertheim eingetroffen sein. Ihr Ziel ist zunächst die Tiefagarage am Main, hier hat die Stadtverwaltung einen Fahrradparkplatz eingerichtet, der bis 17 Uhr bewacht wird. Dermaßen entlastet geht’s zu Fuß weiter auf den Marktplatz, wo Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez die Radsternfahrer begrüßen wird und das Fass zum Bieranstich bereitsteht.
Die Radsternfahrt verdeutlicht, wie groß das Gemarkungsgebiet durch die Eingemeindung von 15 Ortschaften geworden ist. Die weiteste Anfahrt dürften die Radler aus Dertingen (34 Anmeldungen) in Wertheim-Ost haben, sie legen eine Strecke von etwa 13 Kilometern zurück. Nur wenig kürzer ist Entfernung nach Sonderriet (26 Anmeldungen) auf der Höhe, während es von Waldenhausen im Taubertal aus nur ein Katzensprung ist. Den kürzesten Weg haben die etwa 20 Radler, die sich der Einladung des Stadtteilbeirats Innenstadt angeschlossen haben.
Die Radsternfahrt unterstreicht auch die Bedeutung, die der Radverkehr für die Große Kreisstadt hat. Am Schnittpunkt zweier 5-Sterne-Radwege gelegen, ist Wertheim ein vor allem im Sommerhalbjahr vielbesuchtes Ziel. Radtouristen mit vollgepackten Satteltaschen gehören dann zum Stadtbild und beleben die Innenstadt. Aber auch bei den Einheimischen ist das Fahrrad ein beliebtes und vielgenutztes Verkehrsmittel. Der Ausbau und die Verbesserung der Radwegeinfrastruktur ist deshalb ein dauerhafter Schwerpunkt in der Arbeit von Gemeinderat und Verwaltung.