Hallo liebe Dertinger !

Da ich im Moment leider nicht auf der Ortsverwaltung für Euch da sein kann, habe ich ein paar Informationen für Euch:

Wer dringend „Gelbe Säcke“ benötigt, kann diese momentan bei der Metzgerei Strauß erhalten. Aber bitte nur wenn dringend Bedarf ist !!

Bei Bedarf von Restmüllsäcken könnt Ihr Euch von Montag – Freitag zwischen 9.00 und 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 09397/202  melden.

Schöne Grüße und bleibt gesund ….

Anja Diehm :-)

 

 

Gottesdienste entfallen bis auf weiteres

Zum Schutz vor einer Ausbreitung der Corona-Infektion finden vorläufig keine Gottesdienste mehr statt. Trotzdem werden künftig an den Sonn- und Feiertagen um 10:00 Uhr die Glocken der Wehrkirche läuten. Sie laden die Gläubigen zur persönlichen Andacht ein und weisen auf das Mitfeiern von Gottesdiensten im Fernsehen, Radio oder Internet hin.

Bleiben Sie gesund!
Ihre Ev. Kirchengemeinde Dertingen

Land verschärft seine Maßnahmen erneut

Aufenthalte in der Öffentlichkeit werden begrenzt

Das Land Baden-Württemberg verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der Aufenthalt auf öffentlichen Plätzen von Gruppen mit mehr als drei Personen ist nicht mehr erlaubt. Ausnahmen gebe es für Familien. Das verkündete am heutigen Freitag um 14 Uhr Ministerpräsident Kretschmann. Außerdem müssen Gaststätten und Restaurants ab Samstag schließen. Sie dürfen Essen nur noch auf Bestellung ausgeben.

Innenminister Thomas Strobl kündigte drastische Strafen bei Zuwiderhandlungen an. Es drohen Bußgelder von bis zu 25.000 Euro und mehrjährige Haftstrafen.

Die neuen Regelungen sollen helfen, Infektionsketten zu durchbrechen und das Tempo der Ansteckung zu drosseln. Bei der Bekanntgabe der Verschärfungen appellierte Ministerpräsident Kretschmann eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger: „Die Lage ist sehr ernst. Bleiben Sie zu Hause!“ Man müsse auf die Schwächsten in der Gesellschaft Rücksicht nehmen, das seien die chronisch Kranken und die Älteren.

www.wertheim.de
(Erstellt am 20. März 2020)

Missachtung des Versammlungsverbots hat Konsequenzen

Lenkungsstab rechnet mit Verschärfung durch das Land

Die Schließung der Spiel- und Freizeitplätze wird in Wertheim verschärft. Mitarbeiter des Bauhofs werden nun die Plätze in der Kernstadt und in den Stadtteilen zusätzlich mit Trassierband absperren. Das hat der Corona-Lenkungsstab in seiner heutigen Sitzung entschieden.

Nach wie vor treffen Ordnungsamt und Polizei bei ihren Kontrollgängen größere Personengruppen an öffentlichen Plätzen an. Solche Verstöße gegen das Versammlungsverbot werden künftig nicht mehr nur mit mündlichen Belehrungen geahndet, sondern als Ordnungswidrigkeit mit Geldbußen bestraft. „Die Zeit des Diskutierens ist vorbei, jetzt müssen wir durchgreifen“, kündigte Ordnungsamtsleiter Volker Mohr an. Denn nach allgemeiner Einschätzung ist nicht mangelnde Information das Problem, sondern Uneinsichtigkeit.

Einzelne Städte, zum Beispiel Freiburg, haben bereits Aufenthaltsverbote für öffentliche Plätze angeordnet. Der Lenkungsstab schließt nicht aus, dass die Landesregierung eine solche Verschärfung für das ganze Land anordnet. Auch eine noch weitergehende Ausgangssperre ist nicht ausgeschlossen. Sie soll im Laufe des Sonntags zwischen Bundesregierung und Ländern abgewogen werden.

Der gestern angekündigte Aufbau eines Helfernetzwerks für die „Nachbarschaftshilfe Wertheim“ ist erfreulich gut angelaufen. Bis zum späten Freitagvormittag hatten sich bereits über 60 Helferinnen und Helfer gemeldet. „Die Ortschaften sind alle mit im Boot“, informierte OB Herrera Torrez über den Stand der Abstimmung. Die Vermittlung an Menschen mit Unterstützungsbedarf beginnt zentral am Dienstag, 24. März. In den Ortschaften, in denen es bereits lokale Verknüpfungen gibt, bereits auch vorher. Alle Informationen dazu wird die Stadtverwaltung in den nächsten Tagen veröffentlichen. Bereits bestehende Netzwerke werden gebeten, sich in die Nachbarschaftshilfe der Stadt Wertheim einzugliedern, um eine bessere Übersicht sicherzustellen und einen Versicherungsschutz für Helfende zu gewährleisten.

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern, bringen Bund und Land Förderprogramme und Härtefonds auf den Weg. Sie sind angekündigt, aber noch nicht konkret ausgearbeitet, so dass noch keine Anträge gestellt werden können. Oberbürgermeister Markus Herrera beauftragte die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung, alle Informationen zu möglichen wirtschaftlichen Hilfen zu bündeln und zu strukturieren und damit dann gezielt auf die Betriebe der betroffenen Wirtschaftsbereiche – Gastronomie, Einzelhandel, Tourismus und produzierende Unternehmen – zuzugehen.

Alle wichtigen Informationen stehen auf der Internetseite www.wertheim.de/corona.

www.wertheim.de
(Erstellt am 20. März 2020)

Wer macht mit bei der Nachbarschaftshilfe?

Ehrenamtliches Netzwerk für Stadt und Ortschaften

Abstand halten und gleichzeitig zusammenstehen – das ist in Zeiten der Corona-Krise kein Widerspruch. Die Stadt baut eine „Nachbarschaftshilfe Wertheim“ auf, um vor allem jene Menschen zu unterstützen, die zur sogenannten Risikogruppe gehören. Dazu sind besondere ältere Mitbürger und solche mit Vorerkrankungen. Im ersten Schritt geht es darum, ein breites Netzwerk an Helfern aus der Stadt und den Ortschaften zu gewinnen. Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez bittet hilfsbereite Freiwillige, sich zu melden.

Ziel der Nachbarschaftshilfe ist es, die genannte Personengruppe bei der Vermeidung von sozialen Kontakten zu unterstützen: durch Übernahme von Einkäufen, durch den Gang zur Apotheke oder durch Versorgung des Haustiers.

Wer dafür seine Hilfe anbieten will, schreibt bitte an die Kontaktadresse nachbarschaftshilfe@wertheim.de und gibt folgende Informationen an: Vorname, Nachname, Alter, Kontaktdaten (Mobiltelefon!), Mobilität (Auto, Fahrrad etc.). Hilfreich ist auch die Angabe, zu welchen Unterstützungsdiensten man bereit ist.

Der nächste Schritt ist dann die Koordinierung der Nachbarschaftshilfe. Auf Initiative von OB Herrera Torrez übernimmt diese Aufgabe die Tourist-Information Wertheim unter Leitung von Christiane Förster. Von hier aus werden Helfer zu Gruppen zusammengeführt, die dann für bestimmte Ortschaften und Stadtteile zuständig sind. Die Absprachen mit den Ortsvorstehern und Stadtteilbeiratsvorsitzenden laufen, so dass auch hier die Vernetzung vor Ort gewährleistet wird.

Die Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen durch die Nachbarschaftshilfe soll dann ab Dienstag, 24. März, starten. Handzettel mit den wichtigsten Informationen werden vorher an alle Haushalte verteilt.

www.wertheim.de
(Erstellt am 19. März 2020)

Busse und Ruftaxi fahren ab Montag nach Ferienfahrplan

Der Busverkehr im Main-Tauber-Kreis wird ab kommenden Montag, 23. März, auf den Ferienmodus umgestellt. Dies haben der Main-Tauber-Kreis, die Städte und Gemeinden sowie die Busunternehmen einvernehmlich festgelegt. Die Umstellung auf den Ferienfahrplan ist die logische Konsequenz aus den Schulschließungen.

Die Busse sind gemäß eines verringerten Fahrplans unterwegs. Fahrplanlücken schließt zum Teil das Ruftaxi. Die öffentliche Mobilität ist trotz des ausgedünnten Fahrplans gegeben, da neben dem verbleibenden Bus- und Ruftaxiangebot die Bahn vorläufig ihren Fahrplan beibehält. Auch das Abendbusangebot entlang der Tauberbahn bleibt vorerst unverändert.

Im Ruftaxi werden zum Eigenschutz der mitfahrenden Personen und des Fahrers nur zwei Personen gleichzeitig befördert. Bei Familien mit Kindern sind Ausnahmen möglich. Diese Familienbeförderung muss bereits bei der Bestellung des Ruftaxis gemeldet werden. Der Beifahrersitz steht für die Personenbeförderung nicht zur Verfügung.

In den Bussen, Ruftaxen und Bahnen sollen Sitzabstände eingehalten werden. In den Fahrzeugen ist kein Fahrscheinkauf möglich. Die Fahrkarten sind an den Fahrscheinautomaten oder über die elektronischen Vertriebswege wie e-Tarif, Handy-Ticket-App oder als print-at-home-Tickets im Onlineshop erhältlich. Bei den Linienbussen ist der Ein- und Ausstieg nur über die hintere oder die mittlere Tür möglich.

Da die Gaststätten aufgrund der Corona-Krise abends geschlossen sind, wird der NightLife-Shuttle im Main-Tauber-Kreis einschließlich der Fahrten nach Würzburg ab sofort eingestellt.

Ebenso wird der Radbus zwischen Weikersheim und Rothenburg o.d.T. seinen Betrieb voraussichtlich erst im Mai aufnehmen.

Der vorgesehene E-Fahrrad- und E-Auto-Verleih an der Mobilitätszentrale in Bad Mergentheim wird ebenfalls um einen Monat in den Mai verschoben.

Weitere Informationen zum ÖPNV sind bei der Verkehrsgesellschaft Main-Tauber mbH und beim Amt für Schulen und ÖPNV im Landratsamt Main-Tauber-Kreis in Tauberbischofsheim erhältlich. lra

Kontaktdaten:

VGMT in Lauda, Tel. 09343/6214, info@vgmt.de

Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Amt für Schulen und ÖPNV, Telefon 09341/82-5810 und 82-5801, E-Mail info@main-tauber-kreis.de

Land schränkt öffentliches Leben weiter ein

Neue Rechtsverordnung ist seit heute in Kraft

Am Dienstag hatte es sich bereits angedeutet. Seit heute Mittwoch, 18. März, ist die neue Verordnung des Landes Baden-Württemberg über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Kraft. Sie bringt weitere Einschränkungen für das öffentliche Leben. Mit sofortiger Wirkung sind nun auch Geschäfte in großem Umfang geschlossen. Veranstaltungen und Zusammenkünfte sind generell untersagt. Die wesentlichen Regelungen der neuen Landesverordnung:

Folgende Geschäfte und Verkaufsstellen bleiben geöffnet und können jetzt auch am Sonn- und Feiertag in Betrieb sein:
* Einzelhandel für Lebensmittel
* Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste
* Getränkemärkte
* Apotheken
* Sanitätshäuser
* Drogerien
* Tankstellen
* Banken und Sparkassen
* Poststellen
* Frisöre, Reinigungen, Waschsalons
* der Zeitungsverkauf
* Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel
* Hofläden und Raiffeisenmärkte
Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den genannten Einrichtungen gehören, müssen geschlossen bleiben.

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