Appell an Mitbürger

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

für uns ist es an der Zeit, dass wir uns mit einem eindringlichen Appell an Euch wenden – zum Wohle all unserer Bürger.

Das aktuelle Pandemiegeschehen ist besorgniserregend und es sollte nun von jedem das Bestmöglichste getan werden, um die Pandemie möglichst einzudämmen.

Daher bitten wir Euch, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und in der Prioritätensetzung stets das Gesamtgeschehen der Corona-Pandemie zu beachten. Wir alle lieben die Geselligkeit und das soziale Miteinander in unserem Dorf, doch die momentane Situation zwingt uns, diese Bedürfnisse zurückzustellen.

Auch die geschätzten Ortsvereine und ortsansässigen Gewerbetreibenden bitten wir um kritische Abwägung, welche Veranstaltung, gesellige Angebote oder Sitzungen tatsächlich von Nöten ist und wo vielleicht auch hier verzichtet werden kann. Bitte nutzt für die Kommunikation primär die digitalen Medien und vermeidet unnötige Kontakte.

Es ist unsere Pflicht, der Verbreitung des Sarsa-CoV-2-Virus entgegenzuwirken. Vor allem gegenüber solchen Mitbürgern, welche unter einer Erkrankung mit diesem Virus vielleicht sogar in Lebensgefahr gebracht werden, sind wir zur Rücksicht verpflichtet.

Wir hoffen auf Eure Vernunft und Empathie, rücksichtsvollen Umgang sowie Verständnis für Mitmenschen – denn so kennen wir unser Dorf und genau so mögen wir es!

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

Euer Ortschaftsrat

Speisekarte Kerwa 2020

Speisekarte Kerwa 2020Die Daddinga Kerwa 2020 muss leider wegen Corona ausfallen.

Das Gasthaus zum Löwen bietet als kleinen Ersatz eine Speisekarte um sich die Kerwa nach Hause zu holen.

Vorbestellung bitte unter: 0160 931 039 82

Und nach dem momentanen Plan wird am Sonntag ab 14 Uhr im Dorf der Kerwazäidl verlesen (→ Details). Die Kerwabuawa haben ihr Schnitzel schon bestellt 😍

3 – 4 – Göüger

Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (23.10.2020)

Auch im Main-Tauber-Kreis sind die Corona-Infektionszahlen in den letzten Tagen sehr stark angestiegen. Weil der Landkreis nun deutlich über dem 7-Tage-Inzidenz-Wert von 50 liegt, ist der Main-Tauber-Kreis jetzt Risikogebiet. Deshalb gibt es seit heute eine neue Verordnung, die für alle Menschen im Landkreis und damit auch in Wertheim gilt.

Weitere Informationen zum Thema Corona stehen auf der Internetseite der Stadt unter www.wertheim.de/corona.

Sperrung Richtung Holzkirchhausen von 26. bis 30.10.

Foto: wertheim.de

Wegen Baumfällarbeiten muss die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Dertingen und Holzkirchhausen eine Woche lang voll gesperrt werden. Die Sperrung dauert von Montag bis Freitag, 26. bis 30. Oktober.

Die Umleitungen sind ausgeschildert, darauf weist das Ordnungsamt der Stadt Wertheim hin. Die Verkehrsteilnehmer werden um Beachtung gebeten.

Ortsverwaltung Dertingen

Liebe Dertinger,

aufgrund der Corona-Pandemie finden auch weiterhin die regelmäßigen Sprechstunden bei der Ortsverwaltung nicht statt.

Natürlich werden aber auch weiterhin alle Anliegen der Bürgerinnen und Bürger bearbeitet.

Bitte einfach telefonisch melden unter Tel. 202. Entweder kann die Erledigung telefonisch erfolgen oder ein Kundentermin wird vereinbart.

Bei Bedarf können Gelbe Säcke weiterhin bei Metzgerei Strauß geholt werden, für Restmüllsäcke einfach telefonisch melden.

Viele Grüße und bleibt gesund. Anja Diehm

Fördermöglichkeiten für Waldbesitzer

Für die Beseitigung von Schadereignissen (Trockenheit, Käfer, …) können Waldbesitzer Fördergelder vom Land beantragen. Bezuschusst wird die Aufarbeitung von dürren Bäumen mit 6,- €/Fm. Auch hier ist die Bagatellgrenze für die Antragstellung 250,- €. Das heißt, der Waldbesitzer muss mindestens 42 Fm dürres Holz einschlagen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass sich mehrere Waldbesitzer zu einem Antrag zusammenschließen. Das aufgearbeitete Holz muss beim Revierleiter vorgezeigt werden, damit dieser die Aufarbeitung bestätigen kann.

Weiterhin stellt das Land Mittel für Naturschutzmaßnahmen zur Verfügung:

  1. Zum einen werden der Erhalt und die Entwicklung von Altbäumen gefördert. Bäume mit einem bestimmten Durchmesser werden für 10 bzw. 20 Jahre geschont; für jeden Baum bekommt der Waldbesitzer zwischen 70 und 200 € (10 Jahre) bzw. 200 und 550 € (20 Jahre). Maximal 5 Bäume pro Hektar sind förderfähig. Folgende Durchmesser in 1,3m Höhe müssen die Bäume haben:
  • Eiche:                                                 80 cm
  • Buche, Esche, Bergahorn:                 65 cm
  • Waldkiefer:                                         50 cm
  • Linden, Birken, Weiden, Wildobst, Elsbeere, Kirsche, Feldahorn            40 cm
  1. Zum anderen wird die Ausweisung von Habitatbaumgruppen (HBG) gefördert. Unter einer HBG versteht man eine Gruppe von Bäumen, bei der mindestens 1 Baum ab 30 cm Durchmesser eine Sonderstruktur aufweist. Diese Sonderstrukturen können:
  • Pilzbefall
  • Stehendes Totholz
  • Höhlen
  • Bizarre Wuchsformen
  • Kronenabbrüche sein.
  • Um diesen Charakterbaum wird eine Gruppe von mindestens 7 und maximal 15 Bäumen mit einem Mindestdurchmesser von 30cm ausgewiesen und dauerhaft markiert. Für die Dauer von 20 Jahren erfolgt keinerlei Nutzung in diesen HBG. Maximal 15 Bäume pro Hektar (1 HBG mit 15 Bäumen oder 2 HBG mit je 7 Bäumen) sind förderfähig. Die Förderhöhe beträgt bei
  • Eichen 3700,-€ (HBG mit 7 Bäumen, jeder weitere Baum 518,-€)
  • Buchen 2650,-€ (HBG mit 7 Bäumen, jeder weitere Baum 371,-€)
  • Sonst. Laubholz 2150,-€ (HBG mit 7 Bäumen, jeder weitere Baum 301,-€)
  • Nadelholz 2500,-€ (HBG mit 7 Bäumen, jeder weitere Baum 350,-€)Stichtage für das Einreichen von Förderanträgen sind immer der 31.01. und der 31.07. eines Jahres.
  • Informationen zur Förderung, zu in Frage kommenden Bäumen / Baumgruppen, zur Aufarbeitung von Schadholz erhalten Sie bei Revierleiter Martin Rösler (0175/2230283, martin.roesler@main-tauber-kreis.de).
  • Fördersachverständiger im Forstamt ist Thomas Eckard (09341/82-5207, thomas.eckard@main-tauber-kreis.de), der Ihnen bei der Antragstellung und Detailfragen gerne weiterhilft.